Seit dem 1.1. gilt die sogenannte Bonpflicht. Nicht erst, seitdem es mit den Wählerstimmen nicht mehr sooo gut läuft, sucht die SPD nach neuen Einnahmequellen beim Steuerbürger. U.a. hier nachzulesen:

Handelsblatt

Wirtschaftswoche

Merkur

Nordkurier

NDR Info

Ich hatte das Thema ehrlich gesagt, schon wieder verdrängt oder vergessen. Bis heute. Da ist uns die SPD-Bonpflicht in der Innenstadt im Café begegnet. Viele Leute hatten noch Urlaub, es war sehr voll und das Café gut besucht. Man musste lange warten auf die Bestellung. Als ich einen Kaffee bestellen wollte, kam die Bemerkung der Kellnerin „Geht gerade nicht, wir haben 10 Minuten Bonpause“. Bonpause???? So voll? Zu wenig Personal? Nein, das war anders gemeint. Die Erstellung der ganzen Kassenbons für jede einzelne Bestellung, und sei es nur ein Espresso, musste an den zentralen Kassen erfolgen und dort kam es zu Engpässen. Das Personal war sichtlich verärgert, kannte aber schon die Hintergründe, insb. das passende unternehmerische Engagement der ehemaligen Arbeiterpartei.

Eine Kellnerin meinte, wir sollten mal „eine Petition“ starten. Gibt es die nicht schon? Wird aber wohl nix bringen. Was man aber tun kann.. Sand ins Getriebe der Bürokraten streuen. Alle Bons schön sammeln und dann schön mit einem netten Schreiben ans Finanzamt schicken. Soviel Spass muss sein!

… sagt sogar die FAZ 🙂